Beenhakker, Leo
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| Es ist Land in Sicht: Kurz vor Ablauf des Ultimatums am Montagmittag (12 Uhr) ist ein Kompromiss zwischen der polnischen Regierung und den internationalen Fußballverbänden FIFA und UEFA in greifbarer Nähe. Zumindest erklärte dies der Vorsitzende der Verhandlungskommission, Michal Kleiber, am Montag dem polnischen Rundfunk. Die Verbände hatten von der polnischen Regierung gefordert, den kürzlich installierten Verwalter an der Spitze des nationalen Fußballverbandes wieder abzuberufen. |
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| Die Führungskrise im polnischen Verband (PZPN) hält weiter an. Am Freitag hatten sich Regierungsvertreter und PZPN-Funktionäre in Warschau getroffen, um den zwischen beiden Parteien schwelenden Konflikt zu beheben. Ein Ergebnis gab es nicht, denn die Diskussion wurde abgebrochen. Zur Fortsetzung komme es erst dann, wenn die FIFA ihr Ultimatum an den polnischen Verband zurückziehen würde. |
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| Anstatt gemeinsam gegen die Korruption im polnischen Fußball vorzugehen, sind die Fronten weiter verhärtet. Die Regierung in Warschau bleibt trotz der Drohungen durch den Weltverband FIFA im Konflikt mit dem Polnischen Fußball-Verband PZPN der eigenen Linie treu. Damit läuft Polen aber auch Gefahr, dass die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien und die Slowakei abgesagt werden. |
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| Die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete am Mittwoch unter Berufung auf einen Brief des FIFA-Präsidenten Joseph Blatter, dass auf Grund des Machtkampfes im polnischen Fußball-Verband PZPN nun sogar die Absage der beiden nächsten WM-Qualifikationsspiele droht. |
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| Leo Beenhakker stieß das Auftreten von Torhüter Artur Boruc sowie die Mittelfeldspieler Dariusz Dudka und Radoslaw Majewski nach der 0:1-Niederlage gegen EM-Gastgeber Ukraine am Mittwoch sauer auf, der polnische Nationaltrainer hat am Freitag entsprechend reagiert. |
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